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Source: SeviGraphics

Hallo an alle F1-Fans!

Wir melden uns mit einer erneuten Special Ausgabe zur Silly Season.

Nachdem vor wenigen Wochen in Russland gleich drei Entscheidungen auf dem Fahrermarkt bekannt gegeben worden sind und am darauffolgenden Wochenende einer der letzten großen Dominosteine mit Haraldinho bei McLaren gefallen ist, wird es Zeit, dass wir uns einen Überblick über den aktuellen Fahrermarkt verschaffen. Welche Fahrer stehen noch ohne Cockpit da, welche Entscheidungen fallen noch?

Werfen wir dazu einen Blick auf die aktuelle offizielle Starterliste nach aktuellen Stand, mit allen bisher bestätigten Teams/Fahrern für 2021:

Mercedes: Sprittner / Schwatzgelb | Red Bull: Xeria / Markus

Williams: Basti / Wusel | Haas: Blackpanther / Pitti

Ferrari: Hoffi / – | Alpine: Jake / – | Aston Martin: Robin / –

McLaren: Haraldinho / Dendemeier| Alpha Tauri: Sphinxblut / –

Alfa Romeo: -/-

Wie man sieht, sind bereits viele Cockpits zu einem solch frühen Zeitpunkt besetzt – bereits jetzt verspricht die F1 Saison 2021/22 ein hochkarätiges Fahrerfeld.

Wie wir aus dem F1-Management hören, soll es hier jedoch nur noch an den Verkündungen liegen – die Entscheidungen sind im Hintergrund anscheinend im Großen und Ganzen gefallen, weshalb in Liga 1 bereits jetzt alle Cockpits vergeben sind. Grund genug zu schauen, welche Fahrer aus der aktuellen Saison noch nicht gesetzt sind und welche freien Cockpits es noch gibt.

Nowi nach Maranello – oder doch nicht?

File:Max Verstappen 2017 Malaysia 3.jpg

Quelle: Wikimedia.commons

Auch wenn Nowi aktuell auf Rang 4 der Fahrerweltmeisterschaft liegt und Red Bull in dieser Saison das einzige Team ist, welches die dominanten Mercedes mit beiden Autos unter Druck setzen konnte, ist ja bereits seit einigen Wochen klar, dass sich die Wege von Team und Fahrer genauso wie bei Teamkollege Blackpanther am Ende der Saison trennen werden. Die Frage bleibt weiterhin, wohin es den Deutschen, der diese Saison bereits drei mal ganz oben auf dem Podium stand, ziehen wird. Realistisch gesehen bleibt als attraktive Version nur noch der Wechsel zu Ferrari. Wie wir aus Ferrari Kreisen in den vergangenen Tagen erfahren haben, hakt es hier aber gewaltig. Demnach soll der Deal zwischen Ferrari und Nowi bereits vor Monaten geschlossen worden sein, doch der Vertrag soll kurz vor der Verkündung doch ins Stocken gekommen sein. Die Frage stellt sich natürlich, von welcher Seite die Gespräche abgebrochen wurden.

Solllte das stimmen, bleiben für Nowi nur noch zwei realistische Alternativen: Renault (im nächsten Jahr Alpine) oder Aston Martin. Weder bei Alfa Romeo noch bei Alpha Tauri wird der siegeshungrige Deutsche das vorfinden, was ihm den Weg zu einem möglichen Titel in naher Zukunft bereiten könnte. Doch hat er auf der anderen Seite oft genug betont, dass sein Traum ein Cockpit bei Ferrari oder Mercedes wäre, insofern wird es spannend zu sehen sein, ob Nowi doch noch in Maranello landen wird.

Blackice mit Sabbatical – oder doch nicht?

Biography | KIMI RÄIKKÖNEN SPACE

Quelle: F1.com

Auch um den aktuell erfahrensten Piloten im Feld brodelt die Gerüchteküche derzeit. Ähnlich wie bei Nowi soll hier ein Deal in letzter Minute geplatzt sein. Mittlerweile wurden Gespräche zwischen Renault und Blackice seitens Teamberater und F1-Legende Alain Prost bestätigt, dieser bestätigte aber im selben Zug auf Nachfrage, dass sich beide Parteien nicht einig geworden sind. Deshalb hat auch Blackice nicht mehr viele Optionen. Bei Alfa Romeo würde man den Routiner sicher weiterhin gerne behalten, doch der Vizeweltmeister von 2018/19 war in den vergangenen Monaten nicht müde zu betonen, dass er einen Tapetenwechsel außerhalb des Ferrari Dunstes anstreben würde. Seit 2012 fährt Blackice in der F1, seitdem stets mit einem Ferrari Motor im Heck. Aussagen die ein Comeback im empfindlichen Maranello nicht gerade wahrscheinlich machen. Doch da gibt es noch ein freies Alpha Tauri Cockpit was in Frage kommen würde, gerade weil Blackice in den vergangenen Monaten häufig mit Helmut Marko gesichtet worden ist und er trotz Dementi hartnäckigen Gerüchten zur Folge auch um den Österreich GP mit Red Bull über ein Cockpit im Hauptteam sprach. Da dort nun jedoch Xeria und Markus gesetzt sind, könnte sich wiederrum die Chance auf ein Cockpit neben Sphinxblut eröffnen. Die Alternative wäre Aston Martin. Blacky versteht sich weiterhin mit seinem Ex-Teamkollegen Robin bestens und hat in den vergangenen Monaten des Öfteren Zuspruch vom dreimaligen Weltmeister erhalten. Doch ist Blackice bekanntlich auch kein Freund des Mercedes Spektrums – auszuschließen wäre ein solcher Deal jedoch nicht. Andernfalls muss der Routiner in den sauren Apfel beißen und wie sein Ex-Teamkollege Jake eine Auszeit einlegen. Wir bleiben dran!

Der Rest

Die restlichen Fahrer, die in dieser Saison mindestens ein Rennen mitgefahren sind und noch nicht ihre Zukunft offiziell bekannt gegeben haben sind:

  • Falkberg
  • Lurchi
  • Kiffkopp
  • Vierwegtoast
  • Maxhiem
  • Nevio

Die freien Cockpits

Ferrari

Scuderia Ferrari Logo
Quelle: Wikimedia.commons

Ferrari steckt im Umbruch. Zum Ende der Saison wird die Nummer 1 im Team, der dreimalige Weltmeister Robin die Roten in Richtung Aston Martin verlassen. Ferrari verliert damit sein Zugpferd und muss sich damit direkt bei beiden Cockpits neu aufstellen. Liga 2 Champion Hoffi fährt nach dem Rücktritt von cmngamer bereits jetzt für die Roten. Doch wer das zweite Cockpit bekommt, ist weiterhin unklar. Wie oben erwähnt, stand eine Einigung mit Nowi kurz vor Abschluss und hätte Robins Abgang kompensiert. Sollten sich die Gerüchte über den geplatzten Deal als richtig erweisen, muss Ferrari entweder Routiner Blackice zurückholen oder gar auf ein weiteren Neuling setzen, was für die Roten ein mehr als ungewohntes Bild darstellen würde. Man muss lang in die Archive schauen, um bei Ferrari etwas vergleichbares zu finden. Zuletzt gab es ein ähnliches Bild vor 9 Jahren, als Jake und Dendemeier in der Saison 2012/13 gemeinsam für die Roten an den Start gingen.

Aston Martin

Aston Martin F1.svg
Quelle: Wikimedia.commons

Das aktuell noch pinke Racing Point Team wird in der kommenden Saison dank Neubesitzer Lawrence Stroll, in neuen Farben antreten und mit Aston Martin eine legendäre Marke in den Sport zurückholen. Bereits in diesem Jahr sorgte man mit der Mercedes-Kopie für Furrore. Kein Wunder also, dass der Milliardär keine Kosten und Mühen gescheut hat, um den wohl teuersten Fahrer im Feld, Drachfach-Champion Robin von Ferrari wegzulotsen. Doch es stellt sich weiterhin die Frage, wen das Team, welches zukünftig Sieg und WM Ambitionen hat, an der Seite des Deutschen setzen wird. Zuletzt warb Robin öffentlich und intern politisch für Ex-Teamkollege Freund Mrracer – doch wie man hörte, scheiterte die Verpflichtung des ehemaligen Liga 1 Fahrers am F1-Management. Die Frage wird nun sein, ob man neben Robin ein Rookie oder vielleicht doch jemand erfahrenen wie Nowi oder BlackIce setzen wird.

Alpine

Logo von Alpine F1
wikimedia.common

Auch Renault wechselt bekanntlich Farben und bringt nach dem Longterm-Bekenntnis zur F1 kommende Saison mit Alpine ebenfalls eine Sportwagenmarke zurück. Seitdem im Januar bekannt wurde, dass Jake im Januar sein Comeback in der F1 bei den Franzosen geben wird, ranken sich um das zweite Cockpit bei Renault ebenfalls seit Wochen Spekulationen. Wie man im Fahrerlager hört, war man bemüht an Haraldinho festzuhalten. Doch der Deutsche hielt zu seinem Freund Dendemeier und wechselte ebenfalls die Seiten in Richtung McLaren. Ein darauffolgender Deal mit BlackIce soll im Januar im letzten Moment bei Neu-Präsident Luca De Meo geplatzt sein. Wie aus Renault Kreisen zu hören ist, möchte die neue Führung lieber eine frische Fahrerpaarung, als eine alteingesessene, die sich in der Vergangenheit selbst demotiviert hat. Es spricht also dafür, dass sich die Franzosen in Liga 2 bedienen werden oder bereits haben. Einer mit den man Gespräch geführt hat, soll Rookie Pitti gewesen sein, der nun bekanntlich jedoch bei Haas fahren wird.

Alpha Tauri

Scuderia AlphaTauri - Wikipedia

Das Red Bull Juniorteam hat nach dem Aufstieg der aktuellen Fahrer Xeria und Markus wieder mal bewiesen, wie wichtig es für Red Bull in der F1 ist. Nachdem man bereits mit Sphinxblut als ersten Fahrer jemand bekannt gegeben hat, der schon länger im Zirkus dabei ist, spricht vieles dafür, dass der zweite Platz an einen Neuling gehen wird, der unter den Augen von Helmut Marko zur Zukunft von Red Bull herangezogen werden könnte.

Gerade die stärkere Synergie zwischen Red Bull und seinem Juniorteam, dürfte letzteres nächste Saison ordentlich beflügeln und einen Neuling eine gute Chance zum glänzen geben.#

Alfa Romeo

Logo Alfa Romeo Racing Orlen.svg
Quelle: wikimedia.commons

Das letzte verbleibende Team, welches sich noch gar nicht zur Fahrerwahl geäußert hat, ist Alfa Romeo Sauber. Die Schweiz-Italienische Allianz, die besonders in den letzten Rennen mit Neuling Kiffkopp in Fahrt kam und sogar auf dem Podium landete, dürfte zur Verblüffung vieler nun plötzlich eine attraktive Wahl werden. Dass man an der aktuellen Fahrerpaarung festhält, scheint relativ unwahrscheinlich. Routiner Nevio fehlte in dieser Saison bei zu vielen Rennen, als dass er in der kommenden Saison noch sein Platz beim Team halten könnte. Hier spricht viel für ein Austausch mit einem jungen hungrigen Rookie.

Und wie oben ausführlich erläutert, ist auch der Platz von BlackIce mehr als fraglich, auch wenn man aus Alfa-Kreisen hört, dass das Team den Österreicher gerne weiter bei sich behalten würde. Vor allem die Zuverlässigkeit und Erfahrung des Altmeisters, ist im engen Mittelfeldkampf gold wert. Doch die Möglichkeit, dass man mit einer komplett neuen Fahrerpaarung starten wird, könnte auch noch bestehen. Teamchef Frederic Vasseur wird jedenfalls einer der letzten Adressen im Fahrerlager sein, die das Tor zur Liga 1 öffnen könnte.

Wie man sieht, liebe F1 Fans, gibt es auch neben der Strecke noch viele offenen Fragen, die hoffentlich bei den letzten drei Saisonrennen geklärt werden. Ein Grund mehr reinzuschauen und dabei zu sein!

Wir sehen uns in Austin! Bis dahin, schöne Ostern und BLEIBT GESUND!

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