Teaminformationen

TeamsitzFaenza (I)

Markus6184

Xeria91
TeamchefFranz Tost
ChassisAlphaTauri AT01
MotorHonda RA620H
in der Liga seit:Saison 11/12

Teamstatistiken

Starts:91
Konstrukteur-Titel-
Fahrer-Titel-
WM-Punkte:548
Siege:1
Poles:2
Podien:6
Schnellste Runden:2

Teamhistorie

Die Scuderia Toro Rosso (ital. für Rennstall Roter Bulle in Anlehnung an „Red Bull“) ist ein italienisches Formel-1-Team, das im Besitz des österreichischen Unternehmers Dietrich Mateschitz (Red Bull GmbH) ist. Das in Faenza beheimatete Team ging 2005 aus dem ehemaligen Minardi-Team hervor, nachdem dieses von Red Bull gekauft worden war. Toro Rosso nahm 2011/2012 erstmals an der PRL teil, zog sich dann jedoch wieder zurück. Seit der Saison 2017/18 ist das Team wieder am Start und ab der Saison 2018/19 als Red Bull Toro Rosso Honda gemeldet.

2020/21

Toro Rosso ist nicht mehr länger Toro Rosso, sondern nach einer Ankündigung bereits letzte Saison nur für die Saison 2020/21 „Alpha Tauri“, der Name der neuen Modemarke aus dem Red Bull-Imperium. Nicht nur, dass der Name und die Lackierung nun anders sind, so stellt man sich auch auf Fahrerseite neu auf. Nachdem neben Manuele kein zuverlässiger zweiter Mann gefunden werden konnte letzte Saison, so setzt man nun auf die Dienste von Markus, einem der älteren Piloten im Feld, der mittlerweile viel Erfahrung aufweisen kann und sich nach einem Jahr mit „Halbgas“ nun wieder frisch und munter zurück melden will. An seiner Seite im zweiten Cockpit sitzt das vielversprechende Talent Xeria, der zwar noch nicht über viel mehr als eine halbe Saison Rennerfahrung verfügt, jedoch bereits letzte Saison einige Ausrufezeichen setzen konnte mit seinem guten Grundspeed. Für das gebeutelte Team aus Faenza wäre eine erfolgreiche Saison Balsam für die Seele – es wäre der Mannschaft zu wünschen, sich aus dem Tabellenkeller zu kämpfen oder zumindest den Anschluss ans Mittelfeld zu finden.

2019/20

In dieser Saison hing Toro Rosso nach vielen Jahren wieder deutlich näher mit dem großen Bruder Red Bull zusammen. Dadurch, dass ab 2019/20 beide Teams mit Honda Motoren starteten, bezog Toro Rosso von nun an die Heckpartie sowie Aufhängung und Getriebe von Red Bull. Manuele blieb dem Team in dieser Saison erhalten – und holte auch alle fünf Punkte in dieser Saison fürs Team. Neben Williams war Toro Rosso ganz klar der Verlierer und das Schlusslicht der Saison 2019/20. Während Manuele immerhin bei gut der Hälfte der Grand Prix teilnehmen konnte, so waren Einsätze mit zwei Autos rar gesät. Nachdem man ab dem zweiten Rennen in Bahrain Wackjack gesetzt hat, erwies sich der Österreicher als nicht zuverlässig und wurde ebenso wie TraceHorizon innerhalb weniger Wochen wieder vor die Tür gesetzt. Es war eine enttäuschende Saison für das italienische Team, das nur in vier Rennen Punkte erzielen konnte.

2018/19


In der Saison 2018/19 trat Toro Rosso mit zwei erfahrenen Piloten an. Vizeweltmeltmeister der Saison 2011/12 Nevio und Ex-Ferrari Pilot Dendemeier sollten dem Team mit dem neuen Motorenpartner Honda helfen, sich mit mehr Eigenständigkeit im vorderen Feld zu etablieren.

Dieses Vorhaben gelang! Zumindest auf einer Garagenseite. Dendemeier blühte auf und legte seine zweitstärkste Saison überhaupt hin. Ihm gelangen sogar zwei Podien. Hondas Lernkurve ging stark nach oben und zum Saisonende lag man sogar leicht vor Renault in Sachen Power. Manueles Abwesenheit war überdurchschnittlich hoch, weshalb Toro Rosso den Kampf gegen Mercedes um KWM Platz 6 verlor – trotz allem ein riesen Fortschritt für das kleine Team. Dendemeier überzeugte mit seiner Performance die Red Bull Bosse – im nächsten Jahr sitzt der Schwede im Red Bull.

2017/18

 

In der Saison 2017/18 soll es jedoch endlich klappen: Mit dem Umstieg auf eine aktuelle PU von Renault, Rückkehrer Wakabayashi sowie Neuling Rocky und einem von James Key aggressiv wirkenden STR12 will Toro Rosso das Comeback in der PRL angehen und sich zu einem konstanten Mittelfeldteam etablieren. Hinter vorgehaltener Hand hofften nicht wenige, dass der Einstieg so gut gelingt wie vor fünf Jahren.

Von beiden Fahrern war nicht mehr lange die Rede. Helmut Marko machte kurzen Prozess und lies diese wieder austauschen. Im Laufe der Saison nahmen nach dem neu verpflichteten Goldeneye noch einige weitere Piloten im Cockpit Platz, um erste Erfahrungen in der F1 zu sammeln. Spektakulär war das Kurz-Comeback von Mercedes Pilot Stevonator, welcher beim Italien GP auf das Podium fuhr. Am Ende landete man auf Platz 8 der KWM.

Mehr positive Schlagzeilen machte Toro Rosso nur neben der Strecke: Mit Honda erhält man in der nächsten Saison einen Werkspartner.

2016/17

Erst in der Saison 2016/17 sollte Toro Rosso sein Comeback geben. Mit Doome und Robin fuhr man mit dem STR11 und einem Vorjahresmotor von Ferrari die ersten Testfahrten und machte eine passable Figur. Doch wie es das Schicksal so wollte, beorderte Helmut Marko beide Fahrer zum Mutterrennstall. Für Toro Rosso bedeutete das die Rückkehr in den eingefrorenen Zustand.

2011/12

Das Junioren Team von Red Bull überraschte in der 1. Saison alle, auch das große Schwersterteam. Mit Kentoh und EmpirePaintball landete man am Ende auf Platz 3 der KWM, mit einem Punkt vor Red Bull. Am Ende der Saison gab der Brausehersteller jedoch bekannt, das Juniorenprogramm für die nächsten Jahre aufgrund mangelnder Fahrer auf Eis zu legen.

Saisonstatistiken

SaisonChassisMotorFahrerGPSiegePodienPolesschn. Rdn. Pkt.WM-Platz
2011/12 Liga 1Toro Rosso STR6Ferrari 2.4 V8EmpirePaintball
Kentoh
1913102153.
2011/12 Liga 2Toro Rosso STR6Ferrari 2.4 V8ProBigBurger
Robert
1900001157.
2017/18Toro Rosso STR12Renault R.E.17FN Joker
Goldeneye
Stevonator95
170100448.
2018/19Toro Rosso STR13Honda RA 618Hdendemeier
Nevio
2102111247.
2019/20Toro Rosso STR14Honda 1.6 V6Manuele
Wackjack
15000159.
2020/21AlphaTauri AT01Honda RA620HMarkus6184
Xeria91
60000455.