Einige Tage vor dem Japan GP und dem damit verbundenen Heim GP von Honda auf der eigenen Strecke in Suzuka gaben Red Bull und der japanische Motorenhersteller bekannt, dass Toro Rosso Pilot Dendemeier nächste Saison zu Red Bull beordert wird.


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Die Spatzen zwitscherten es bereits von den Dächern. Mit den heutigen Neuigkeiten ist es offiziell: Toro Rosso-Pilot Dendemeier wird im kommenden Jahr für Red Bull an den Start gehen. Nach Bekanntgabe des Wechsels von Viper in Richtung Mercedes war es fast schon ein offenes Geheimnis, dass der 31-Jährige nachrückt. Der Schwede lieferte in diesem Jahr im Toro Rosso eine mehr als überzeugende Leistung, glänzte zuletzt mit einer Fast-Pole in Monza und einem Podium in Russland und hat Stand heute nach nur 16 Rennen mehr Punkte als in drei von vier seiner bisherigen Saisons bei einem Topteam wie Ferrari gesammelt. Von 102 KWM-Zählern sammelte Dendemeier 95. Mit den gesammelten Punkten sprengt er das Red Bull Duo in der Fahrerweltmeisterschaft.


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Im nächsten Jahr geht mit der Allianz Red Bull-Honda wieder ein Topteam mit Honda Power an den Start

Der vorzeitige Wechsel zu Red Bull, obwohl es eigentlich gedacht war, dass Dendemeier bei Toro Rosso Aufbauarbeit leistet hat mehrere Gründe: Zum einen weil Honda natürlich die beste Fahrerpaarung im besseren Team will. Wie schon mehrfach berichtet steht Dendemeier nicht bei Red Bull, sondern bei Honda unter Vertrag. Somit benötigte es auch die Zustimmung der Markenspitze in Tokio.

Red Bull profitiert in erster Linie vor allem, weil Dendemeier den aktuellen Honda Motor bereits kennt. Das Feedback könnte beide Parteien in der kommenden Saisonvorbereitung nach vorne bringen. Dazu kommt natürlich der finanzielle sowie werbetechnische Grund: Red Bull bekommt von Honda ohnehin die Motoren im nächsten Jahr kostenlos, dazu sparen sie sich auch noch das Gehalt für einen Fahrer. Honda wiederrum hat den unter Vertrag stehenden Fahrer im A-Team, wo logischerweise bessere Ergebnisse winken und mehr die Augen darauf gerichtet sind. Der letzte Pluspunkt: Haraldinho und Dendemeier verstehen sich blendend. Vor allem Dendemeier musste in der aktuellen Saison zumeist die Fahne selber hochhalten. Damit dürfte nächstes Jahr Schluss sein, auch wenn das ebenfalls bedeutet, dass von der anderen Seite der Garage wieder Gegenwind herrscht.

Vor einigen Wochen machten Gerüchte die Runde, als Renault Pilot Mrracer im Red Bull Motorhome auf der Matte stand. Diese verwies Marko bereits letzte Woche in der Österreichischen Talksendung bei Servus TV im Hangar7 in die Tonne: „Es gab Anfragen aber für unser A-Team wollten wir erneut eine konstante Fahrerpaarung ohne Risiko“.



Ich freue mich sehr über das Vertrauen in Red Bull und die Möglichkeit, bei ihnen nächstes Jahr zu fahren. . Dieses Jahr konnte ich bereits Erfahrungen mit dem Hondamotor und den Zusammenarbeit mit den Ingenieuren machen. Ich bin mir sicher, dass ich auch dadurch meinen Beitrag leisten kann, das Team zusammen mit Haraldinho noch weiter nach vorne zu führen.
Ich bedanke mich bei Toro Rosso und auch bei Manu für die gute Zusammenarbeit.

-Dendemeier

Wir freuen uns sehr mitteilen zu können, dass Dendemeier ab der kommenden Saison neben Haraldinho für Aston Martin Red Bull Racing in das Lenkrad greifen wird. Dendemeier ist ein sehr routinierter Fahrer, der zwar die letzten Jahre seine Höhen und Tiefen hatte, aber in diesem einem Jahr bei Toro Rosso und mit Honda gezeigt hat, dass man nächstes Jahr mit ihm rechnen muss. Wir könnten beobachten, dass er sich stetig verbessert und hoffen mit ihm, Haraldinho und zusammen mit Honda auf eine erfolgreiche Zukunft.

Red Bull Racing



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