Das Newsteam meldet sich aus dem Paddock des Suzuka International Course und versorgt euch mit wichtigsten News und mit der Einstimmung aufs Wochenende!


DIE STRECKE

Der Suzuka International Racing Course ist seit 1987 fast durchgehend Austragungsort des japanischen Grand Prix, lediglich 2007 und 2008 gastierte man zwischenzeitlich in Fuji, wo zuvor schon in den 70er-Jahren gefahren wurde.

Bildausschnitt der Strecke

Fertiggestellt wurde der Kurs bereits 1962, die Formel 1 gastierte 1987 hier zum ersten Mal auf der heute 5,807km langen Achterbahn-Strecke. Der Kurs ist bei allen Fahrern und Fans beliebt und auch die Ingenieure haben hier ihre Freude, um die richtige Balance für die Autos zu finden. Der erste Sektor zeichnet sich durch die einmaligen S-Kurven aus, durch die sich die Piloten schlängeln. Um hier schnell zu sein, braucht es Mut, Kompromisslosigkeit sowie ein perfekt abgestimmtes und aerodynamisch effizientes Rennauto. Davon abgesehen sind auch die „Spoon“-Kurve sowie die 130R, die mit der heutigen Fahrzeuggeneration problemlos „flat-out“ durchfahren wird bei über 300 Stundenkilometern, legendär. Was die Location noch einzigartig macht: es ist die einzige „figure of eight“-Piste im ganzen Rennkalender – 53 Rennrunden werden die Fahrer am Sonntag zu bewältigen haben!


NEWS

  • Toro Rosso hat im Zuge einer eigens angesetzten Pressekonferenz gemeinsam mit Motoren-Partner Honda, der hier sein Heimrennen feiern wird, gestern bekanntgegeben, dass das Team in der nächsten Saison mit dem offiziellen Namen „Alpha Tauri“ an den Start gehen wird und so der Name „Toro Rosso“ nach 14 Jahren zumindest aus der offiziellen Meldeliste verschwinden wird. Für Fans und Journalisten wird es wahrscheinlich noch einige Zeit dauern, bis man sich an den Namen gewöhnt haben wird und Toro Rosso wird vermutlich auch nächste Saison dem ein oder anderen noch desöfteren über die Lippen rutschen. Alpha Tauri ist eine relativ neue Modelinie des Red Bull-Imperiums und soll so zu mehr weltweiter Bekanntheit gelangen. Bei dieser Gelegenheit hat man auch gleich das erste Cockpit, welches vergeben ist, verkündet: Markus, der seine Karriere bei Sauber 2016 startete und sich nun im dritten Jahr mit McLaren befindet, wird nach dem Finale in Abu Dhabi keine papaya-farbenen Overalls mehr tragen, sondern jene von Alpha Tauri, die Gerüchten zufolge blau/weiß sein werden. Der 36-jährige hat einen 1-Jahres-Vertrag in Faenza unterschrieben und freut sich auf seine bevorstehende Aufgabe. „Ich werde mit Alpha Tauri wieder angreifen und bin schon jetzt voll motiviert“ dürfen wir den Deutschen zitieren. Natürlich waren die versammelten Journalisten neugierig und erkundigten sich, wie es um das zweite Cockpit bestellt ist, nachdem BlackIce in den letzten Wochen intensiv mit einem Cockpit in Faenza in Verbindung gebracht wurde. „Über das zweite Cockpit können wir noch nicht sprechen, wir befinden uns noch in Verhandlungen. Diese sind aber bereits in einem finalen Stadium, es wird also ohenhin nicht mehr lange bis zur Verkündung dauern“ sagte Teamchef Franz Tost kurz und knapp.
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Gehen bald getrennte Wege: Zak Brown und Markus
  • Doch schon heute Morgen lüftete das nächste Team das Geheimnis um die Fahrerpaarung 2020/21 und nahm somit zeitgleich den Spekulationen um das zweite Tauri-Cockpit den Wind aus den Segeln: Alfa Romeo/Sauber verkündete, dass der 27-jährige Österreicher BlackIce dem italienischen Team treu bleibt und er für ein weiteres Jahr bei Alfa Romeo unterschrieben hat. „Es gab in den letzten Wochen viele Gerüchte. Einiges davon war wahr, anderes wieder warum absoluter Bullshit und ich weiß manchmal nicht, was ihr Journalisten für Dinge einwerft, um auf solchen Mist zu kommen. Aber jetzt ist es ja raus, die Welt dreht sich ohnehin weiter“ gab der 141-fache GP-Starter kühl und trocken zu Protokoll. Doch nur Augenblicke später konnte der Österreicher seine Freude dann doch nicht verbergen, als man ebenfalls verkündete, dass Manuele sein neuer Teamkollege sein wird und bereits seinen Vertrag unterschrieben hat. „Das ist ein großer Tag für mich, ich als Italiener fahre ab nächste Saison bei Alfa Romeo – das ist ein Traum, der wahr wird. Mit BlackIce als Teamkollegen sehe ich positiv in die Zukunft, das wird ein Spaß“ freute sich der 38-jährige Routinier und 4-fache Grand Prix-Sieger, der in seiner langen Karriere bereits viele Stationen hinter sich hat: Force India, McLaren, Renault, Toro Rosso -bald wird auch Alfa Romeo/Sauber dazuzählen! Was wir dazu erwähnen dürfen bzw. müssen: die „Pressekonferenz“ war eigentlich gar nicht als solche zu erkennen. Die Stimmung und Atmosphäre war unglaublich gelöst und für heutige F1-Verhältnisse locker, wenn auch teilweise sentimental. Das dürfte nicht zuletzt am schwierigen Jahr für das italienisch/schweizerische Team und dem bevorstehenden Ende einer Ära liegen: Jake wird nächstes Jahr nicht dabei sein, BlackIce ist sichtlich froh, wenn die Saison bald zu Ende ist und die Belegschaft wirkt generell ausgelaugt. Mit Manuele wird aber frischer Wind einkehren! Der Anlass der Verkündung wurde außerdem schon dazu genutzt mit Jake die erste kleine Abschiedsfeier zu begehen. Es sind nur noch fünf Rennen, bevor der Routinier zurücktritt und niemand weiß, ob er je wieder zurückkehren wird.
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Ist gekommen, um zu bleiben – BlackIce will nächstes Jahr Fortschritte mit dem Team machen und legt seinen Fokus bereits jetzt darauf
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Nur noch fünf Rennen Seite an Seite – BlackIce und Jake

Das war es vorläufig aus Suzuka – sollten uns wichtige News erreichen, melden wir uns selbstverständlich im Laufe des Wochenendes wieder!

Euer News-Team!

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