Guten Morgen oder „Kon’nichiwa“ – euer Newsteam begrüßt euch direkt aus dem Paddock des Suzuka International Racing Course, wo die Vorbereitungen zum 17. von 21 WM-Läufen der Saison 2018/19 kurz vor ihrer Fertigstellung sind und es ab heute wieder ernst wird in der Königsklasse des Motorsports!


STRECKENVORSTELLUNG

Der Suzuka International Racing Course zählt zu den Klassikern und absoluten Highlights im gesamten Kalender – nur Namen wie „Monte Carlo“, „Spa“, „Monza“ oder mit Abstrichen „Sao Paolo“ und „Montreal“ klingen für Motorsportenthusiasten ähnlich erregend in den Ohren. Das liegt einerseits an der Historie und den legendären WM-Entscheidungen, die hier an diesem Ort bereits gefallen sind, aber ebenso an der einzigartigen Streckencharakteristik an sich.

Bildergebnis für suzuka international racing course bird view
Bildergebnis für suzuka international racing course

Zwar fand hier erst 1987 der erste offizielle WM-Lauf zur Formel 1-Meisterschaft statt, doch errichtet wurde der Kurs bereits exakt ein Vierteljahrhundert zuvor 1962 nach einem Plan des holländischen Rennstreckendesigners Hans Higenholtz und sollte den Zweck erfüllen als Teststrecke für Honda zu dienen. Gleichzeitig wurde bereits damals ein Vergnügungspark namens Motopia Park für die Mitarbeiter und ihre Familien gebaut.

Vom Layout her hat die Strecke wie eingangs erwähnt sehr viel zu bieten und gilt für einige Piloten als die anspruchsvollste Piste im ganzen Jahr – sogar noch vor der Ardennen-Achterbahn in Spa!

Alleine der erste Sektor ist berühmt-berüchtigt und verlangt den Fahrern durch den „Esses“ präzise Fahrweise sowie den Autos möglichst effiziente Aerodynamik ab. Hier gab es über die Jahrzehnte immer wieder einige Ausrutscher, Dreher und sogar einige härtere Unfälle. Hier kann man mit einem perfekt abgestimmten Auto sowie einer fahrerischen Glanzleistung auch in der heutigen hochtechnisierten Formel 1 noch Ausrufezeichen setzen und sein Talent unter Beweis stellen.

Doch auch die Hairpin und die Spoon-Kurve im zweiten Sektor sowie die 130R (eine Linkskurve, die bei knapp über 300 km/h mit den aktuellen Autos sogar im Rennen voll zu nehmen sein sollte) und die letzte Schikane haben es in sich und verlangen höchste Konzentration!

Die Strecke weist eine Länge von 5,807km auf und daher werden wie bereits vor zwei Wochen in Sochi 53 Runden über die Renndistanz führen, was schlussendlich eine Gesamtdistanz von 307,771km ergeben wird, die zurückzulegen sein wird.


NEWS & FACTS

  • Red Bull, Toro Rosso und Honda haben bei einer extra einberufenen Pressekonferenz am gestrigen Donnerstag verkündet, dass der bald 32-Jährige Norddeutsche Dendemeier nach dem Saisonfinale in Abu Dhabi am 2. Juni 2019 für das A-Team Red Bull ins Lenkrad greifen und somit neuer Teamkollege von Haraldinho werden wird. Klauseln oder einen Dendemeier, der bei den Pirelli-Reifentests in der Woche nach dem Finale aus Vertragsgründen in einem weißen neutralen Overall antreten muss wird es daher aufgrund der Verbindung Toro Rosso-Red Bull-Honda natürlich nicht geben, zumal auch Red Bull ab kommender Saison mit Honda-Triebwerken auf Titeljagd gehen wird. Die Japaner sind mit dem deutschen Routinier sehr zufrieden und können bereits jetzt auf eine erfolgreiche erste Honda-Saison bei Toro Rosso zurückblicken. Der Podestplatz beim letzten Rennen in Russland dürfte dabei natürlich eine gewichtige Rolle gespielt haben! Wir wünschen Dendemeier Alles Gute für den Wechsel und eine erfolgreiche Zukunft!
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Könnte aktuell glücklicher nicht sein – Dendemeier!
  • Nicht wenige vermuteten bereits vor Halbzeit der Saison, dass Robin bereits um Monza herum seinen zweiten Titel in Folge fixieren wird können – nun kam es doch ein bisschen anders. Dass der Deutsche den Titel gewinnen wird ist natürlich nur reine Formsache, allerdings wird sich durch den Ausfall in Singapur und der Nicht-Teilnahme in Russland aufgrund des Starts in einer anderen Rennserie und gleichzeitig zwei Siegen von Schomaker die Fixierung etwas nach hinten verschieben. Will Robin den Titel am Sonntag klar machen, muss er das Rennen gewinnen – in dieser Situation kann Schomaker bestenfalls auf Platz 2 fahren, was nach dem Rennen einen Rückstand von 82 Punkten bedeuten würde. 80 würden Robin reichen, um sich wie im vergangenen Jahr hier in Suzuka krönen zu können!
  • Ähnlich sieht es in der Konstrukteurs-WM aus – Ferrari wird sich den Titel erstmals in der Ligageschichte holen und es ist nicht unwahrscheinlich, dass dies ebenfalls bereits am Sonntag passieren wird. Die roten Renner aus Maranello haben aktuell 167 Punkte Vorsprung auf Verfolger Red Bull – um sich den Titel in zwei Tagen zu sichern, brauchen sie 148 Punkte mehr als Red Bull. Sprich das britisch-österreichische Team muss mindestens 20 Punkte mehr holen als Ferrari, um das Titelrennen zumindest theoretisch weiterhin offen halten zu können. Ein eher unwahrscheinliches Szenario, denn Red Bull holte in den bisherigen 16 Rennen nur in vier Rennen mehr Punkte als Ferrari, am erfolgreichsten in Silverstone – dort fuhr man 18 Punkte mehr als die Italiener ein!
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Das News-Team wünscht euch ein spannendes Grand Prix-Wochenende und natürlich werden wir euch mit Ergebnissen und bei Bedarf mit Zwischenberichten auf dem Laufenden halten!

Keep on racin‘ – euer Newsteam!

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