Hallo an alle F1 Fans!

An diesem Wochenende muss unsere Redaktion kein weiten Weg auf sich nehmen, denn die F1 gastiert an diesem Wochenende zum ersten Mal nach zwei Jahren wieder in Deutschland, genauer gesagt in Hockenheim. Warum wir uns diesmal erst am Freitag melden, dürfte bekannt sein, dazu später aber mehr!

Wir befinden uns mitten in der Europa Saison und dementsprechend auch auf all‘ den klassischen Rennstrecken. Nach dem vergangenen Triple Header geht es nun zum Doppelschlag – nach diesem Wochenende geht es direkt nach Budapest. Wir nutzen den heutigen Vorbericht um etwas auf die erste Saisonhälfte zurückzuschauen, blicken aber natürlich auf das aktuelle Geschehen. Im Mittelpunkt der Diskussion steht an diesem Wochenende natürlich der neue Ablauf des Rennwochenendes, der ab sofort gilt.

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Doch schauen wir noch ganz kurz auf das vergangene Rennen in Silverstone.

Wie als hätten es unsere Kommentatoren geahnt, gab es für Weltmeister und Dominator Robin den ersten Nuller seit dutzenden Rennen. Ein Defekt an der MGU-H machte den Ferrari Piloten ein Strich durch die Rechnung der Siegesserie. Daraus resultierte ein spannender Kampf um die Top 3. Überraschungssieger war am Ende Red Bull Pilot Haraldinho, der sich vor Ex-Weltmeister Schomaker und Ex-Vizeweltmeister Jake mit einer 1-Stopp Strategie den Sieg holte. „ Es ist ein unglaublich gutes Gefühl, als erster über die Ziellinie zu fahren. Das ganze Rennen hat mir viel Spaß gemacht, besonders die letzten Runden habe ich sehr genossen. Diesen Erfolg kann mir keiner mehr nehmen und ich werde ihn solange wie möglich genießen.“

Wenig zu feiern gab es bei der Konkurrenz von Renault. Blackpanther wurde erneut Opfer des extremen Reifenverschleißes seines Schwarz-Gelben Renners. Daraus resultierte ein Ausfall, welchen sich die zwei Kundenteams von Red Bull und Mclaren eiskalt zur Nutze machten. Red Bull ist inzwischen vorbei, McLaren dicht an Renault dran, was natürlich auch an Mrracers Sperre liegt. Doch auch im Entwicklungsrennen fällt der Französische Werksrennstall immer weiter ab. Der Druck wächst. Vizeweltmeister Blackice konnte wie auch in Frankreich und Österreich bereits erneut ein zweistelliges Punkteresultat verzeichnen und tritt damit langsam dem engen Verfolgerfeld bei.

Über Punkte durften sich auch Racing Point Force India Pilot maxihiem, beide Toro Rosso und auch Faint Basti (die aller ersten Punkte überhaupt) freuen.


Die Halbzeitbilanz

10 von 21 Rennen haben die PRL-Piloten hinter sich gebracht. Grund genug für uns eine Bilanz zu ziehen.

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Wie erwartet konnte Robin zusammen mit einem wiedererstarkten Ferrari Team an seine starke Saison 2017/18 mit Red Bull anschließen und so überrascht es nicht, dass der amtierende Weltmeister auch zur Halbzeit der PRL Saison 2018/19 in Front liegt. Hinter ihm klafft bereits eine große Lücke zu seinem ersten Verfolger Jake. Der McLaren-Routinier führt ein illustres bunt gemischtes Feld von Grand-Prix Siegern an, zu dem seit dieser Saison auch Haraldinho und MrRacer gehören. „Es geht hier wohl nur noch um die Vizeweltmeisterschaft. Es wird schwer und wir müssen konstant sein, aber es ist möglich. Wenn es schon nicht um den Titel geht, will ich zumindest meinen dritten Vize-Titel einfahren oder zumindest drum kämpfen.“ – so Jake.

Nach seinem Comeback beim Grand Prix von Azerbaidschan konnte auch Schomaker wieder glänzen und zusammen mit Teamkollege One Wasted Life wieder ordentliche Punkte für das US-Team Haas einfahren. Was auffällt sind die teils ekelanten Abstände zwischen den Teamkollegen in mehreren Teams

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Die Grafik zeigt: Ohne Robin gäbe es aktuell den wohl engsten WM Kampf in der gesamten PRL-Geschichte

Interessant wird es wenn wir uns das Verfolgerfeld ansehen. Zu Beginn der Saison konnten vor allem MrRacer, Viper und Chris überzeugen und sich als erste Jäger von Robin bewerben. Im Verlaufe der Saison setzte sich aber Jake durch konstante Punkte an die Spitze der Verfolgergruppe. Begünstigt durch die Rennsperren von MrRacer und Chris schafften auch der wiedererstarkte Haraldinho und Rückkehrer Schomaker eine gute Ausgangsposition für die zweite Hälfte. Erwähnenswert ist außerdem der fulminante Einstieg von SphinxBlut – aber dazu mehr weiter unten.

Ein paar Fakten für zwischendurch:

  • derzeit haben 9 von 15 Piloten, die letzte Saison bereits am Start waren mehr Punkte gesammelt als letzte Saison zur gleichen Zeit.
  • MrRacer konnte seine Punktzahl sogar von 33 auf 66 verdoppeln
  • 5 Fahrer liegen derzeit hinter ihren Punkteständen der letzten Saison – der prominenteste davon BlackIce.
  • Viper stand sowohl 2017/18 als auch 2018/19 nach 10 Saisonrennen bei 53 Punkten – allerdings feierte er letzte Saison erst beim 4. Rennen in Sotchi sein Debüt.

Auch 2018 konnten wir wieder zahlreiche Debütanten in der PRL begrüßen. 4 davon sind noch aktiv und so kamen wir nicht umhin dieses Quartett mit den 4 noch verbliebenen Debütanten der Saison 2017/18 zu vergleichen:

  • Viper schaffte vergangene Saison das stärkste Debüt und verbuchte 35 Punkte aus seinen ersten 5 Starts.
  • Diese Saison wird dieser Wert von SphinxBlut getoppt. Der Force India Pilot, der in Barcelona sein Debüt feierte ergatterte stolze 43 Punkte in seinen ersten 5 Grand Prix.

Am beeindruckendsten ist jedoch der Blick auf folgende Statistik:

Mehr als die Hälfte aller Fahrer (11) stieg in der ersten Saisonhälfte aufs Podest. Mit Haraldinho und MrRacer feierten gar zwei Fahrer Ihren Debütsieg. SphinxBlut durfte sich über seinen ersten Podestplatz freuen. Gleich 14 Piloten schafften bereits zweistellige Ergebnisse also Platz 5 oder besser. Zu Guter letzt freuen wir uns, dass jeder aktive Fahrer im Klassement vertreten ist und bereits Punkte einsammeln konnte!



Die Strecke

Doch genug von Statistiken, kommen wir zur aktuellen Strecke.

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Der 4,574 Kilometer lange Hockenheimring wurde seit dem Bau in den 1930er Jahren schon mehrfach umgestaltet. Lange gehörte der Kurs zu den absoluten Hochgeschwindigkeitsstrecken im Kalender. Doch 2002 wurden die langen Geraden durch den Wald abgekürzt und durch die Parabolika ersetzt.

Am Ende des rund 1.000 Meter langen Vollgasstücks befindet sich vor der engen Spitzkehre die beste Überholmöglichkeit der Strecke. Hier befindet sich die dritte von drei DRS-Zonen. Neuerdings darf der Flügel auch auf der Zielgerade flach gestellt werden, kurz danach, auf der Anfahrt zu Kurve 2, hat der Hintermann dann noch einmal den Bonus. Die ersten beiden DRS-Zonen sollen vor allem dazu dienen, Überholmanöver auf der Parabolika besser vorzubereiten.

Neben den schnellen Passagen gibt es mit dem stadionähnlichen Motodrom am Ende der Runde traditionell einen sehr langsamen Sektor. Der Asphalt in Hockenheim ist wie bei allen permanenten Rennstrecken relativ aggressiv. Da es keine Erfahrungswerte mit den neuen breiteren Autos gibt, die im Vorjahr eingeführt wurden, entschied sich Pirelli für die konservative Reifenwahl „ultrasoft“, „soft“ und „medium“. Wie schon in China wurde die Mischung „supersoft“ übersprungen. Wir sind gespannt, ob das die Zahl der Boxenstopps erhöht.

Quelle: AMuS.de



Paddock-Talk

  • Die FIA und Rechteinhaber reagierten auf die zuletzt maue Trainingsbeteiligung an Donnerstagen (wir berichteten) mit einem Paukenschlag. Ab diesem Wochenende gilt für den Rest der Saison ein Testmodell, mit denen sich die Führungsriege der F1 mehr Beteiligung und Spannung am Wochenende erhofft. Das Wochenende startet nun immer erst mit dem 1. Freien Training Samstag, fortgesetzt mit einem Warm-Up kurz vor dem Qualifying am Sonntag und dann wie üblich dem Rennen. Das soll alle Teams zwingen das Training am Samstag wahr zu nehmen – Desweiteren werden für den Samstag die altbekannten T-Cars zurückgeholt, d.H. selbst wenn ein Fahrer verunfallt kann dieser weiterfahren ohne dass er die Session beenden muss. Außerdem will die FIA dafür sorgen die Strecke am Samstag im Falle eines Regens schneller trocknen zu lassen, damit alle Teams ihre Auto für trockene Verhältnisse besser abstimmen können
  • Robin kontert Ferrari Gerüchte: Nach seinem Ausscheiden in Silverstone dementierte Robin Gerüchte, wonach Maurizio Arrivabene nur aufgrund eines Rennens und interner Probleme entlassen worden ist. Teamkollege Blackice wiegelt sich um ein Dementi. Die Fronten in Maranello scheinen sich weiter zuzuspitzen
  • Red Bull Pilot Viper geriet nach seinen teils „mutigen“ Aussagen am Saisonstart, Red Bull solle nur noch auf ihn schauen, durch die nun wiedererstarkte Form seines Teamkollegen und dem deutlichen Rückstand in der WM stark in die Kritik. Helmut Marko fordert angeblich eine Steigerung seines Piloten. Zyniker prognostizieren schon jetzt einen Cockpittausch zwischen Viper und Dendemeier, sollte sich an der aktuellen Form nichts ändern.
  • Wie wir aus McLaren Kreisen vernommen haben, soll man sich mit Nr 1- Pilot Jake weiterhin besprechen. Die Briten wollen den Italiener demnach halten, jedoch nicht ewig warten. Die Deadline soll von beiden Seiten aus der Singapur GP sein. Laut Insiderkreisen spricht vor allem die Freiheit, welche der Fahrer bei seinem aktuellen Team genießt für den Rennstall aus Woking, für welchen er bereits seit Ende 2014 an den Start geht. Testfahrten mit Autos aus anderen Serien kommen bei den meisten anderen Teams nicht in Frage.
  • Sauber Pilot Stevonator fällt weiter krankheitsbedingt aus: Der Italiener muss sich weiterhin von einer schweren Operation erholen und wird wohl nicht vor Ende der Saison ins Cockpit steigen. Der Schweizer Rennstall erlebte trotz vielversprechenden Alfa-Romeo Sponsoren Deal und aktuellen Ferrari Motor ein großen Absturz in den Tabellenkeller

Das wars fürs erste aus Hockenheim. Wir freuen uns bereits jetzt auf das 1. Freie Training am Samstag und sind gespannt ob die Regeländerungen mehr Teilnahme bringen. Auch das Warm-Up am Sonntag wird mit Spannung erwartet werden!

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